Home / Allgemein / Außerschulischer Lernort Hamburg „Dialog im Dunkeln“

 

Wir starteten morgens um 8 Uhr am Bahnhof in Stadthagen. Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Hannover und vom Hauptbahnhof in Hannover mit dem ICE nach Hamburg. Um 10:36 Uhr erreichten wir den Hauptbahnhof in Hamburg. Vom Hauptbahnhof wanderten wir mit Hilfe von Stadtplänen Richtung Speicherstadt, wo die Ausstellung „Dialog Im Dunkeln“ ist. Um 12:00 Uhr startete dort die erste Führung für uns. In „Dialog im Dunkeln“ wird man von einem Blinden durch eine komplett dunkle Ausstellung geführt. Man wird in Gruppen von maximal sieben Personen aufgeteilt und bekommt am Anfang jeder einen Blindenstock. Bevor man durchgeführt wird, bekommt man eine kurze Einleitung. Dann geht es auch schon los durch ein paar Situationen im Alltag. Am Ende kommt man in einem kleinen Café an und kann sich etwas kaufen. Abschließend hatten wir dann noch die Möglichkeit, unserem blinden Guide, der uns durch die Ausstellung geführt hatte, Fragen zu stellen, auch Privates. Die Situation im Dunkeln zu meistern war einerseits spannend, aber andererseits auch etwas beängstigend, da man nicht einmal die Hand vor Augen sehen konnte. Nach unserem Besuch bei „Dialog Im Dunkeln“ wanderten wir zunächst zur Elbphilharmonie und von dort aus zu den Landungsbrücken. Von dort wollten wir mit dem Schiff fahren. Zuerst stiegen wir in das falsche Boot und fuhren einmal über die Elbe und wieder zurück. Als wir wieder angekommen waren, sind wir direkt mit einer anderen Fähre weitergefahren und haben dann eine Rundfahrt über die Elbe gemacht. Wir fuhren bis nach Finkenwerder. Auf dem Weg haben wir riesige Kreuzfahrtschiffe, gigantische Containerschiffe und beeindruckende Villen gesehen. Kurz bevor wir dann wieder bei den Landungsbrücken waren, haben wir noch zwei unfassbare Yachten gesehen. Beide zusammen hatten einen Wert von ungefähr 1,5 Milliarden €. Das haben wir nebenbei bei Google recherchiert. Im Anschluss an die Schifffahrt gingen wir von den Landungsbrücken zur U-Bahn-Station. Von dort aus fuhren wir mit der U-Bahn zum Jungfernstieg. Da alle wie eine Entenfamilie durch eine Tür in die U-Bahn einsteigen wollten, blieben zwei Schüler am Bahnhof zurück und die U-Bahn fuhr weg. Aber unsere Lehrer kontaktierten die beiden schnell mit ihrem Handy und einer der Lehrer fuhr an der nächsten Station zurück, um die Schüler abzuholen. Das ging gerade noch mal gut. Als wir am Jungfernstieg ankamen, durften wir 1 Stunde dort einkaufen und essen gehen. Um 17:30 Uhr trafen wir uns dann wieder am Jungfernstieg und wanderten gemeinsam zum Bahnhof, von wo aus wir um 18:30 Uhr mit dem ICE wieder zurück in Richtung Hannover und dann in Richtung Stadthagen fuhren. Das war ein sehr spannender Tag und ein sehr spannender Ausflug.

 

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