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Keine Berührungsängste

Bisher kannten die Schüler der IGS Helpsen Flüchtlingsunterkünfte nur aus den Medien. Bei einer Spendenübergabe der Schul-Delegation in einer Unterkunft im niedersächsischen Sumte konnten sie jetzt einen direkten Einblick in den Alltag der Asylsuchenden gewinnen.

Helpsen. Im Gepäck hatte die Delegation aus Schülern, Pädagogen und Vertretern des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) Dutzende Säcke und Kartons mit Kleidung, Schulbedarf und Hygieneartikel, die sie an der IGS gesammelt hatten und nun den Flüchtlingen in der Unterkunft des ASB überreichten.

Das kleine Dorf Sumte östlich der Elbe war vor einigen Monaten ins Interesse der Öffentlichkeit gerückt, weil dort auf rund 100 Einwohner bis zu 1000 Flüchtlinge kommen sollten. Mehr als 500 sind bereits dort.

Auf die Schüler und Lehrer hat der Ausflug nach Sumte Eindruck gemacht, wird aus der Pressemeldung des ASB deutlich. Pädagoge Mark Schott schildert: „Uns war es wichtig, dass wir sehen, wo genau die Spenden hingehen. Der Besuch in Sumte hat einfach Spaß gemacht. Die Einrichtung macht einen sehr guten Eindruck, alles ist perfekt organisiert und vor allem die Menschen dort sind uns alle so freundlich und offen begegnet.“ Und ASB-Mitarbeiter Holger Lellau, der die Führung vor Ort übernahm, freut sich über den Einsatz der Helpser: „Dieses Engagement ist überragend.“

Auch Nadine Brockhoff, die die Spendenaktion ins Leben gerufen hatte, ist äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. „Ich hatte mit dieser Masse an Spenden gar nicht gerechnet“, sagt sie. Zudem sei es toll, „dass die IGS-Schüler keine Berührungsängste“ und mit den Kindern unterschiedlicher Nationen geredet und gespielt hatten.   kil

Artikel veröffentlicht: Freitag, 19.02.2016 19:04 Uhr

Artikel aktualisiert: Montag, 22.02.2016 00:17 Uhr
 

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